Heißausbildung im Brandcontainer - Details
Datum: 02.11.2025
Ort: Stockerau
Übungsart: Heißausbildung in gasbefeuerter Übungsanlage
Highlights

Am Mittwoch, dem 29. Oktober, und am Sonntag, dem 2. November, nutzten insgesamt drei Atemschutztrupps die Gelegenheit, im gasbefeuerten Brandcontainer, in Stockerau, unter kontrollierten und realitätsnahen Bedingungen zu üben.

Zu Beginn zeigte das Instruktorenteam den Teilnehmern den Umgang mit dem Hohlstrahlrohr sowie das Schlauchmanagement im Trockenen. Anschließend folgte für jeweils drei Trupps gleichzeitig eine Wärmegewöhnung. Dabei verweilten die Feuerwehrmitglieder kniend für kurze Zeit in einem Raum, der auf mehrere Hundert Grad Celsius aufgeheizt wurde, um sich an die enorme Hitze zu gewöhnen.

Danach ging es für die Atemschutztrupps richtig zur Sache. Im oberen Teil des Übungscontainers befand sich der Einstieg in das Stiegenhaus, das einen Stock tiefer führte. Unten angekommen, wurde die Schlauchreserve in sogenannte Loops gelegt, um für den Löschangriff ausreichend Schlauch zur Verfügung zu haben.
Simuliert wurden mehrere Brandereignisse, darunter ein Brand in einem Bett, eine brennende Wohnwand sowie ein Fettbrand. Zusätzlich wurde die Sicht durch künstlichen Rauch stark eingeschränkt. Auch ein Flashover wurde simuliert, bei dem sich die Trupps gesichert zurückziehen mussten.

Der gesamte Ablauf wurde stets von einem Instruktor begleitet und dreimal wiederholt, damit jeder Teilnehmer die Positionen Strahlrohrführer, Truppführer und Truppmann durchlaufen konnte. Nach dem Ende des Atemschutzeinsatzes und dem Ablegen der Geräte erfolgte eine Nachbesprechung mit dem jeweiligen Ausbildner.

Für unsere neuen Atemschutzträger war diese Übung besonders lehrreich, da sie die Hitze im Einsatz real erleben und unter fast echten Bedingungen trainieren konnten.
Auch für unsere erfahrenen Kameraden war es eine wertvolle Auffrischung, bei der sie viele nützliche Tipps und Tricks für den Einsatzfall mitnehmen konnten.

Wir möchten uns auf diesem Weg herzlich für die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit bedanken und gleichzeitig dem Schulungspersonal aus den Bezirken Korneuburg und Mistelbach unseren Dank aussprechen.